Prof. Dr. med. Paul Krack

Chefarzt, Leiter Zentrum für Parkinson und Bewegungsstörungen (ZfPB)

Telefon: +41 31 644 03 71 (Sekretariat)
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Besondere Schwerpunkte und Spezialisierungen:

  • Morbus Parkinson
  • Neuropsychiatrische Symptome bei M. Parkinson
  • Bewegungsstörungen
  • Tiefe Hirnstimulation (DBS) bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen
  • Pathophysiologie von Verhaltensstörungen bei Basalganglienerkrankungen

Kurzes Profil

Prof. Dr. Paul Krack ist Chefarzt und Leiter des Zentrums für Parkinson und Bewegungsstörungen der Universitätsklinik für Neurologie des Inselspitals. Nach dem Medizinstudium in Giessen absolvierte er seine klinische Ausbildung in Giessen, Kiel und Grenoble und spezialisierte sich auf Bewegungsstörungen. Er ist heute einer der weltweit führenden DBS-Spezialisten. Seine Forschungsschwerpunkte sind die motorischen und psychiatrischen Aspekte des Morbus Parkinson, neue Anwendungen der tiefen Hirnstimulation bei neuropsychiatrischen Erkrankungen und die Rolle der Basalganglien beim menschlichen Verhalten. Seine Forschungsarbeiten wurden mehrmals ausgezeichnet unter anderem mit dem Parkinson Preis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (1998), einer Professur für Neurostimulation der ROGER DE SPOELBERCH Stiftung 2016 und dem Anne-Marie Opprecht Award (2018). 2019 erhielt er die von Parkinson Schweiz ausgeschriebene und finanziell unterstützte «Parkinsonprofessur» (2019-2026).

Berufliche Stationen

Prof. Dr. P. Krack absolvierte 1988-1995 seine Facharztausbildung an der Neurologischen Klinik der Universität Giessen (Prof. W. Dorndorf), mit einer zweijährigen Ausbildung in Neurophysiologie (Abteilung für Neurophysiologie, Prof G. Prüll, Zertifikate für EEG, EMG und Evozierte Potentiale) und einer einjährigen Assistenzzeit in der Psychiatrischen Klinik (Prof Gallhofer). Bereits als Assistenzarzt interessierte er sich für Bewegungsstörungen und baute in Giessen eine Sprechstunde für Botulinumtoxintherapie bei Dystonien auf. Nach einer einjährigen Ausbildung in Grenoble bei den Pionieren der Tiefen Hinstimulation, Prof P. Pollak und A.L Benabid, half er ab 1997 als Oberarzt an der von Prof G. Deuschl geleiteten Neurologischen Klinik der Universität Kiel beim Aufbau eines neuen Zentrums für DBS. Er habilitierte sich 1999 an der Universität Kiel und wurde stellvertretender Leiter der Neurologischen Klinik. 2001 erfolgte ein Wechsel an die Neurologische Klinik der Universitätsklinik Grenoble, Frankreich unter der Leitung von Prof P. Pollak. An der Universität Joseph Fourier wurde er 2003 zum Professor für Neurologie ernannt. Von 2007-2016 leitete er in Grenoble das Zentrum für Bewegungsstörungen, mit einer Unterbrechung von 2008-2010 als er die Neurologische Klinik des Universitätskrankenhauses Grenoble leitete. Ab 2012 leitete er auch das neu geschaffene Referenzzentrum Parkinson in Grenoble. 2016 wurde er zum Ordinarius an der Universität Genf berufen, er war verantwortlich für die DBS an der Neurologischen Klinik (HUG, Prof Kleinschmidt). Schliesslich wurde er ab September 2018 am Inselspital in Bern zum Chefarzt und Leiter des Zentrums für Parkinson und Bewegungsstörungen an der Neurologischen Universitätsklinik Bern (Prof. C. Bassetti) ernannt.

Veröffentlichungen klinischer und wissenschaftlicher Arbeiten

240 Publikationen, H-Faktor 63 (Web of Science). Die aktuellste Übersicht finden Sie hier unter Publikationen Prof. P Krack in der Medline/PubMed.