Therapienetzwerk-Parkinson

Nicht-medikamentöse Therapiemassnahmen wie spezifische Physiotherapie und Logopädie, können die Symptome der Parkinsonpatienten deutlich verbessern und insbesondere auch Problemen wie Gleichgewichtsstörungen, Schluckstörungen, Gangstörungen und Stürzen entgegenwirken. Um die medikamentösen und nicht-medikamentösen Massnahmen gut aufeinander abzustimmen, bedarf es eines Austauschs zwischen allen in die Therapie von Parkinsonpatienten involvierten Disziplinen. Das Berner Therapienetzwerk Parkinson veranstaltet seit 2016 jährlich interdisziplinäre Fortbildungen zum Thema Parkinson und setzt sich für einen besseren interprofessionellen Austausch und eine Verbesserung der Therapiequalität in der ambulanten Versorgung von Parkinsonpatienten ein. Wir wählen dabei jeweils ein Hauptthema (Thema 2018: Angst, Thema 2019: Scham), das wir dann aus unterschiedlichen Perspektiven (neurologisch, psychiatrisch, psychologisch, pflegerisch, therapeutisch) betrachten und diskutieren. Ein weiteres Ziel ist es, Angebote für Patienten im Raum Bern sowie spezifische Fortbildungen für Therapeuten bekannt zu machen.

Das Berner Therapienetzwerk besteht aus Neurologen, Pflegenden, Neuropsychologen, einem Psychiater, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden aus dem Inselspital, der Klinik Bethesda Tschugg und ambulanten Therapiepraxen im Raum Bern.

Unsere Angebote:

  • Jährliche interdisziplinäre Fortbildung für Therapeuten, Ärzte und Pflegende mit theoretischen Informationen und anschliessenden praxis-orientierten Workshops
  • Regemässige Informationen über Angebote für Patienten und Therapeuten per E-Mail
  • Parkinsonchor