Epilepsiesprechstunde

In der Epilepsiesprechstunde klären wir Patientinnen und Patienten ab, welche an anfallsartigen Störungen leiden oder bei welchen der Verdacht auf das Vorliegen einer Epilepsie besteht. Neben dem ausführlichen Gespräch mit dem Betroffenen ist es dabei auch sehr wichtig, eine Beschreibung der Anfälle durch eine Person zu erhalten, welche diesen beobachtet hat. Nach der neurologischen klinischen Untersuchung organisieren wir technische Zusatzuntersuchungen, am häufigsten die Messungen der elektrischen Hirnaktivität (Elektroencephalogramm) und eine Darstellung des Hirnes mittels Magnetresonanztomographie (MRT). Wenn die Diagnose einer Epilepsie gestellt ist, diskutieren wir die entsprechenden therapeutischen Möglichkeiten ausführlich mit dem Patienten und leiten sie anschliessend in die Wege. Diese bestehen in der Regel in der Verordnung von anfallsunterdrückenden Medikamenten. Die Patientinnen und Patienten werden dann regelmässig – typischerweise in 3 bis 12 monatigen Abständen – wieder gesehen und je nach Verlauf passen wir die Therapie an. Im Rahmen der Epilepsiesprechstunde beurteilen wir auch die Fahreignung aus epileptologischer Sicht oder führen spezielle Beratungen (wie z.B. Epilepsie und Schwangerschaft) durch. Auch Patientinnen und Patienten mit sogenannt schwer zu behandelnder Epilepsie, welche unter Umständen auch für einen epilepsiechirurgischen Eingriff in Frage kommen, betreuen wir in der Epilepsiesprechstunde.