Psychologie

Im stationären, tagesklinischen und ambulanten Bereich sind die psychologischen und psychotherapeutische Angebote ein integrierter Bestandteil in der multimodalen Behandlung.

Einzelangebote

  • Psychologisch-Psychotherapeutische Abklärungsgespräche und Diagnostik
  • Psychoedukative Einzelgespräche
  • Psychotherapie
  • Gespräche mit Angehörigen/Familien

Gruppenangebote

Schmerzmanagementgruppe (SMG)

In der Schmerzmanagementgruppe lernen Sie neue Ansatzpunkte im Umgang mit ihren Schmerzen kennen, die Ihnen helfen sollen, Ihre Schmerzen leichter zu ertragen und Ihr Leben trotz der Schmerzen aktiv zu gestalten. In insgesamt sieben thematisch unterschiedlichen Sitzungen erhalten Sie Informationen zur Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung chronischer Schmerzen. Ausserdem werden Möglichkeiten der Schmerzbewältigung in der Gruppe erarbeitet, diskutiert und ausprobiert. Dabei profitieren Sie auch vom Austausch mit anderen Betroffenen.

Behandelt werden unter anderem folgende Themen:

  • Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen – Ansatzpunkte zur Bewältigung
  • Entspannungstraining – Schmerzen durch Entspannung lindern
  • Sich von Schmerzen ablenken lernen
  • Schmerzen mit Akzeptanz begegnen
  • Stress und Schmerz – Zusammenhänge verstehen und Stress reduzieren
  • Aktivität und Bewegung richtig dosieren
  • Schlaf und Schmerz
  • Eigene Ziele trotz Schmerzen verfolgen

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Kopfschmerz-Management-Gruppe (aKoSG)

Kopfschmerzen stellen eine der häufigsten körperlichen Beschwerden dar und manche Menschen werden das ganze Leben lang von Kopfschmerzen begleitet. In der Kopfschmerzmanagementgruppe erhalten Betroffene wichtige Informationen zur Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung von Kopfschmerzen. Sie werden geschult Möglichkeiten zum besseren Umgang mit den Kopfschmerzen im Alltag zu finden. In sieben aufeinander aufbauenden Sitzungen werden diese Bewältigungsansätze in der Gruppe erarbeitet, diskutiert und ausprobiert. Die Sitzungen beschäftigen sich mit folgenden Themen:

  • Kopfschmerzen verstehen
  • Kopfschmerzen behandeln
  • Entspannungstraining
  • Stressbewältigung
  • Bewegungs- und Ausdauertraining
  • Schlafverbesserung
  • Zusammenfassung mit Rückblick und Ausblick auf die einzelnen Module

Weitere Informationen

Sprechstunde Kopfschmerzen »

Schwindel-Management-Gruppe (SMAG)

In der Schwindelmanagementgruppe werden zu Beginn wichtige krankheitsspezifische Informationen zum Phänomen Schwindel vermittelt. Dabei wird verdeutlicht, dass der Schwindel auch durch psychologische Prozesse (Denken, Fühlen, Erinnern, Handeln) beeinflusst wird. Faktoren, welche den Schwindel mitbeeinflussen und dessen Aufrechterhaltung begünstigen, werden untersucht und besprochen. In den weiteren Sitzungen liegt der Fokus auf einer Verbesserung der individuellen Schwindelbewältigung. Hierfür werden Methoden zur Verbesserung der Eigenkontrolle erlernt wie z.B. Progressive Relaxation, Gleichgewichtsübung, Bewältigung von Gefühlen, Ablenkung, sich dem Schwindel stellen und somit Vermeidung reduzieren.

In insgesamt sieben Gruppensitzungen (zirka 10 Personen) werden psychologische Mechanismen erarbeitet und genutzt, welche für den Verlauf und die Prognose des Schwindels mitentscheidend sind. 

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Psychologische Gruppe für funktionelle neurologische Störungen (FND-Gruppe, stationär)

Im Rahmen des stationären Angebots wird eine psychologische Gruppe für Patienten und Patientinnen mit funktionellen neurologischen Störungen angeboten. Der Fokus der Kleingruppe (2–4 Personen) liegt auf der Vermittlung eines bio-psycho-sozialen Krankheitsmodells, sowie der Erarbeitung individueller Auslöser und Trigger für die funktionellen Beschwerden. Der Inhalt wird jeweils auf die Teilnehmenden abgestimmt und geht u.a. auf relevante Mechanismen wie Aufmerksamkeitsprozesse, Trigger, Stress und Stressoren sowie Emotionsregulation ein.

Gruppentherapie für Menschen mit Essstörungen (KVT-E)

Dieses Therapieangebot richtet sich an Personen mit Magersucht, Bulimie, Binge Eating oder ähnlichen Problemen im Essverhalten. Das therapeutische Vorgehen basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie, in die Methoden zur Emotionsregulation und Achtsamkeit integriert werden. In der Gruppe können Sie sich konkrete Ziele setzen: z.B. für ihr Essverhalten, im zwischenmenschlichen Bereich, für ihre Körperzufriedenheit und für ihren Selbstwert. Langfristig sollen damit ihr Wohlbefinden und die Unabhängigkeit von der Essstörung gefördert werden. In den wöchentlichen Terminen werden in aufeinander aufbauenden Schritten die folgenden Themenbereiche bearbeitet und bewährte Methoden zur Veränderung vorgestellt:

  • Biographie und Verständnis der Essstörung
  • Essverhalten und Ernährung
  • Emotionen und Emotionsregulation
  • Achtsamkeit
  • Körperbild
  • Selbstwert und Ressourcen
  • Interaktion und soziale Kompetenz

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Achtsame Körperwahrnehmung und Emotionsregulation bei Essstörungen

Achtsame Körperwahrnehmung ist ein ressourcenorientierter Therapieansatz. Indem gelernt wird, wie die Aufmerksamkeit zwischen den Gedanken, den Gefühlen und den körperlichen Empfindungen hin- und herpendeln kann, gewinnen Menschen mit Essstörungen wieder mehr innere Flexibilität. Dies unterstützt den konstruktiven Umgang mit belastenden Emotionen und Stress und mildert abwertendes Gedankenkreisen um Gewicht und Figur. Selbstwert- und Selbstfürsorge kann sich in einem geschützten Rahmen wieder entwickeln.

Die Gruppe ist für max. 12 Frauen und Männer offen. Alle beginnen die Therapie zusammen und bilden während 7 Monaten eine konstante Gruppe.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Gruppentherapie ist die regelmässige Anwesenheit während den 19–20 Sitzungen à 120 Minuten die Bereitschaft, sich auch zwischen den Treffen und in den 2 Sitzungspausen aktiv mit den Therapieinhalten auseinander zu setzen. Zwei Einzelsitzungen unterstützen jede Teilnehmerin, das in der Therapie Erfahrene in ihren Alltag zu übertragen. 

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Angehörigengruppe Essstörungen

Eltern, Geschwister, Partner und Partnerinnen sowie andere Angehörige von Menschen mit Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Binge Eating sind durch die Probleme im Essverhalten und die emotionalen Belastungen mit betroffen.

Ziel der Gesprächsgruppe ist der Erfahrungsaustausch zu gemeinsamen Schwierigkeiten und Lösungsansätzen. An den drei Treffen über 1,5 Stunden werden ausserdem folgende Themen aufgegriffen:

  • Ursachen, Erscheinungsbild und Folgen von Magersucht, Bulimie und Binge Eating
  • Kommunikation und Umgang mit dem Problem innerhalb der Familie
  • Therapiemöglichkeiten
  • Selbstfürsorge der Angehörigen

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Interdisziplinäre Patientenschulungen für Neurodermitis und Psoriasis

Weitere Informationen zu den Patientenschulungen für Neurodermitis und Psoriasis finden Sie auf der Website der Universitätsklinik für Dermatologie.

Entspannungsverfahren/Stressbewältigung

  • Biofeedbackbehandlungen zur Förderung der Körperwahrnehmung und Entspannungsfähigkeit
  • Progressive Muskelentspannung