Station

Die stationäre Neurorehabilitation

Die stationäre Neurorehabilitation der Insel Gruppe ist im Jahr 2017 an beiden Standorten auf total 70 Betten erweitert worden.

Unsere Patienten profitieren von einem standortübergreifenden Rehabilitationskonzept. Der jeweilige Standort wird in Abhängigkeit zur Intensität der erforderlichen Rehabilitation und zur notwendigen Nähe zu spezialisierten Untersuchungen gewählt.

Vor dem Eintritt in die stationäre Neurorehabilitation muss in der Regel ein Kostengutsprachegesuch an die Kranken-/Unfallversicherung und ggf. auch den Kantonsarzt des Wohnkantons (bei ausserkantonalen Patienten) gestellt werden. Aus diesem Grund kann es zu Verzögerungen beim Eintritt in die Rehabilitation kommen.

Es ist möglich, dass Patienten zuerst am Standort Inselspital eintreten und im Laufe der Neurorehabilitation an den Standort Riggisberg weiterverlegt werden. Da die Neurorehabilitation je nach Rehabilitationsverlauf zwischen 2 Wochen und 6 Monaten dauern kann (in Einzelfällen auch länger), wirkt sich ein Wechsel des Standorts bei einer längeren Rehabilitationsdauer in der Regel positiv auf den Rehabilitationsverlauf aus.

Basis für die Rehabilitation bilden die Rehabilitationsziele, welche mit den Patienten, teilweise auch unter Beizug der Angehörigen, definiert werden. Erfolg und Verlauf der Rehabilitation werden in regelmässig stattfindenden interdisziplinären Besprechungen erörtert und die Rehabilitationsziele, sofern angebracht, angepasst.

Unser Therapieangebot wird je nach Rehabilitationsintensität täglich oder wöchentlich auf die Bedürfnisse unserer Patienten abgestimmt. Die Therapieplanung erfolgt täglich oder wöchentlich und umfasst bis zu vier verschiedene Therapiebereiche pro Tag. Patienten, welche aus dem Inselspital zugewiesen werden, profitieren häufig bereits auf den zuweisenden Abteilungen der Neurologie und Neurochirurgie vom spezifischen Therapieangebot und der Expertise unserer Therapiebereiche.